Ein Projekt, das wir als Veba Invest gemeinsam mit den Genossenschaften Arche im KVW und Lega Coopbund umsetzen.
Mit der Entscheidung des Preisgerichts am 9. Dezember 2025 beginnt für unser Projekt City Living Me 3 an der Postgranzstraße in Meran eine neue Zukunft. Das international renommierte Architekturbüro Baumschlager Eberle Architekten, gemeinsam mit Deerns Italia, Moser Associati, Interstudio Ingegneri Associati und Geologe Thomas Pinter, hat unseren geladenen Architekturwettbewerb gewonnen.
Insgesamt entstehen ca. 55 Wohnungen zu attraktiven Preisen, in hervorragender Lage und mit hohem Wohnkomfort und innovativem Architekturkonzept. Ein wichtiger Schritt für die Wohnraumentwicklung der Stadt, den wir gemeinsam mit den Genossenschaften Arche im KVW und Lega Coopbund umsetzen werden.
Um für dieses städtebaulich bedeutende Areal rund um die Postgranzstraße die beste Lösung zu finden, wurde der Wettbewerb in enger Abstimmung mit der Stadtgemeinde Meran durchgeführt. Das Verfahren wurde durch das Architekturbüro Stephan Dellago professionell koordiniert und von einem breiten Spektrum an interdisziplinären Fachpersonen begleitet.
Insgesamt fünf renommierte, lokale und internationale Architekturstudios reichten ihre Konzepte ein, die architektonische Qualität, technologische Innovation und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbinden. Der Wettbewerb orientierte sich bewusst an den langfristigen städtebaulichen Zielsetzungen der Gemeinde Meran und baute auf der wertvollen Vorarbeit sowie der visionären Planung des Stadtbaumeisters Arch. Wolfram Pardatscher auf, um einen nachhaltigen Auftakt zur Entwicklung dieses Stadtteils zu ermöglichen..
Die hochkarätige Jury wurde durch Fachpersonen mit internationaler Erfahrung aus den Bereichen Architektur, sozialem Wohnbau, modularer Bauweise, Grünraumplanung, Nachhaltigkeit (u. a. EURAC), Sozioökonomie und Kultur, sowie durch Vertreter*innen der Genossenschaften (Arche im KVW, Coopbund), der Raika Meran und Rechtsberater Manfred Schullian unterstützt.
👉 Mehr über die Zusammensetzung der einzigartigen Jury erfahren Sie unter:
www.pohl-immobilien.it/architekturwettbewerb-city-living-me-3/
Baumschlager Eberle ist das Architekturstudio hinter dem Siegerprojekt. Mit insgesamt 17 internationalen Standorten, darunter Lustenau (Vorarlberg) als Zentrum für präzise und modulare Bauweise sowie Florenz als Standort für architektonische Exzellenz, vereint das Büro zwei wesentliche Kompetenzen: moderne Holz- bzw. modulare Bauweisen und architektonische Eleganz.
Ihr Entwurf überzeugt durch eine klare städtebauliche Struktur, eine präzise räumliche Organisation und ein zurückhaltend-elegantes Erscheinungsbild. Bei der Präsentation beschrieb Arch. Giulia D’Arco das Konzept als „un’architettura che ascolta“ – eine Architektur, die zuhört. Gemeint ist der sensible Umgang mit dem Ort und der respektvolle Bezug zur Passerpromenade.
Innovative Architektur für ein lebendiges Wohnquartier
Die beiden leicht gegeneinander gedrehten Baukörper schaffen eine harmonische Abfolge von privaten, halböffentlichen und öffentlichen Räumen. Besonders hervorzuheben sind der gemeinschaftliche Dachgarten, sowie eine großzügige grüne Mitte als Herzstück des Quartiers, klare Wegeführungen und qualitätsvolle Wohnaufenthaltsräume im Inneren sowie Außen mit viel Privatsphäre. Außerdem überzeugend war die außergewöhnliche räumliche Flexibilität der Wohnungseinteilung. Größere Wohnungen können in wenigen Handgriffen in kleinere Einheiten aufgeteilt werden und sind somit ideal für Mehrgenerationennutzung oder sich verändernde Lebenssituationen.
Das Energiesystem des Quartiers ist vollständig fossilfrei ausgelegt und basiert auf innovativen Technologien. In Kombination mit vorgefertigten Holz- oder Betonelementen sowie einem möglichen seriellen Modularbau entsteht eine Bauweise, die ökologische und wirtschaftliche Effizienz ideal verbindet.
City Living Me 3 ist weit mehr als eine Wohnanlage: Es entsteht ein neues Stück Stadt, das leistbares Wohnen, soziale Durchmischung und zukunftsfähige Architektur vereint. Die Leitprinzipien für das Projekt sind:
Da das Projekt ausschließlich preisgebundene Wohnungen und Genossenschaftswohnungen umfasst, standen die Nutzbarkeit, sowie die Wohnqualität im Vordergrund. Der Siegerentwurf überzeugt durch eine gelungene Balance zwischen Wohnkomfort und Leistbarkeit: ein echtes Pionierprojekt für Südtirol.
Ziel ist es, den neuen Durchführungsplan für das Areal bereits Anfang 2026 abzuschließen. Anschließend beginnt die Detailplanung, sodass der Startschuss für die Umsetzung noch im ersten Halbjahr 2026 erfolgen kann.
Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit den Planungsteams, den Genossenschaften und der Stadt Meran ein nachhaltiges, innovatives und architektonisch hochwertiges Quartier zu realisieren!