Das Aufladen an der Elektro-Schnellladestation ist kostenlos und funktioniert mittels einer Smartcart.

Innerhalb kürzester Zeit können Fahrer von Elektroautos in Bozen jetzt ihr Fahrzeug mit Strom aufladen – und das kostenlos. SEL hat die erste öffentliche Elektro-Schnellladestation in der Landeshauptstadt in Betrieb genommen. Sie wird mit grünem Strom aus Südtiroler Wasserkraft versorgt, bei deren Herstellung garantiert keine CO2-Emissionen entstehen. „Das ist die erste E-Tankstelle dieser Art in Bozen, von denen wir weitere in ganz Südtirol installieren werden. Die SEL möchte in Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Partnern ein Netz an Schnellladestationen an den Hauptverkehrsachsen aufbauen, um die Elektromobilität in Südtirol voranzutreiben und so einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten“, sagte Wolfram Sparber, Präsident der SEL AG.
Die neue Schnellladestation konnte auch dank der technischen Unterstützung durch die SELNET, die Stromverteilungsgesellschaft der SEL Gruppe, realisiert werden. Die E-Tankstelle befindet sich am Enzian Office in der Resselstraße in der Industriezone, gut erreichbar von der Autobahnausfahrt Bozen Süd kommend Richtung Stadtzentrum. Die Energie für die E-Tankstelle kommt aus den Südtiroler Wasserkraftwerken der SEL Gruppe, die 100 % zertifizierten grünen Strom produzieren. Damit werden die Elektrofahrzeuge mit nachhaltiger und sauberer Energie „betankt“.
An der Schnellladestation können zeitgleich zwei Fahrzeuge mit maximal 22 kW in einer knappen Stunde voll aufgeladen werden. Das Aufladen an der Elektro-Schnellladestation ist kostenlos und funktioniert mittels einer Smartcard, die allen SEL-Kunden von Mobility-Plus, dem Stromtarif für Besitzer von Elektrofahrzeugen, zur Verfügung gestellt wird. In Zukunft soll das Aufladen auch mittels Südtirol Pass möglich sein.
„Die Realisierung von Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge ist Teil des Smart City-Projekts, durch das die SEL Gruppe eine führende Rolle im Bereich der technologischen Innovation im Energiesektor einnimmt. Neben Projekten zu intelligenten Stromnetzen werden im Rahmen von Smart City auch Projekte im Bereich der Fernwärme durchgeführt“, so der Generaldirektor der SEL AG, Albert Stuflesser.