Die neue Wohnanlage Marillenanger in Schlanders ist fertig gestellt und die künftigen Bewohner bekommen schon bald die Schlüssel für ihre neuen vier Wände in die Hand gedrückt. Doch auch wenn die Vorfreude auf das neue Heim riesig ist, heißt es jetzt erstmal: Umzug organisieren! Für die meisten von uns ein riesiger Berg, den es zu bewältigen gilt. Ob mit Umzugsunternehmen oder in Eigenregie: Diese Tipps und Checklisten erleichtern Ihnen den Umzug.

 

Der Umzug in die neue Wohnung steht an. Auch wenn die Vorfreude auf das neue Zuhause riesig ist, kann Umziehen von einer Wohnung in die nächste schon mal für einige Unstimmigkeiten und schlechte Laune sorgen. Da tauchen plötzlich Fragen auf, wie: Warum passt die Matratze doch nicht in mein Auto? Wo sind all die Helfer hin und wie finde ich jemals wieder meine T-Shirts? Aber keine Sorge: Wenn Sie von Anfang an den Umzug richtig organisieren, dann kann kaum noch was schieflaufen.

 

Tipp Nummer 1: Planung

Eine gute Planung und Organisation ist der Grundstein für einen stressfreien Umzug. Beim Auszug sollten Sie vor allem nichts überstürzen: Erst wenn der Miet- oder Kaufvertrag fürs neue Zuhause unterschrieben ist, sollten Mieter ihre alte Wohnung kündigen. Hier gilt es die Kündigungsfristen und alle Pflichten für den Mieter, was die Wohnungsübergabe im Mietvertrag vorsieht, zu beachten.

 

Tipp Nummer 2: Eigenregie oder Umzugsfirma?

Am Tag X ist entscheidend: Stehen genügend Helfer zur Verfügung? Brauche ich Transportwagen oder habe ich alles in meinem Auto Platz? Dafür unbedingt im Vorfeld Angebote bei verschiedenen Umzugsfirmen einholen und vergleichen – das spart viel Geld. Auch Transportwagen rechtzeitig reservieren. Wer in Eigenregie umziehen möchte, der sollte die Helfer entsprechend einteilen, genügend Verpackungsmaterial und Kartons besorgen, evtl. Zurrgurte oder weitere Transportgeräte wie einen Rollwagen organisieren und einen Transporter mieten.

 

Tipp Nummer 3: Umzugskosten im Blick behalten

Bei einem Umzug fallen auch versteckte Kosten an, denn es kostet nicht nur die Umzugsfirma. Mieter müssen z.B. die alte Wohnung renovieren. Dann müssen natürlich auch Kartons und Verpackungsmaterial gekauft werden – außer im Bekanntenkreis hat jemand welche übrig und kann sie weitergeben? Wer all das rechtzeitig organisiert, behält auch leichter den Überblick über die Ausgaben und kann viele unnötige Zusatzkosten vermeiden.

 

Tipp Nummer 4: Packen wie die Profis

Vor dem Umzug hilft es, die neue Wohnung zu vermessen: Wie viel Platz habe ich? Wie groß sind meine Möbel und wo passen sie am besten hin? Mit einem Möbelstellplan lässt sich die Einrichtung vor dem Umzug einfach planen – und ein späteres Möbelrücken vermeiden. Zudem sollte vorab überlegt werden, welche Möbel oder Geräte noch angeschafft werden müssen. Wer alles neu macht und das nötige Kleingeld dafür hat, der kann die neue Wohnungseinrichtung von Anfang an gemeinsam mit einem Einrichtungsberater oder Innenarchitekten planen. Für alle Umzugskartons gilt: Beschriften! Sonst endet ein Umzug schnell im ultimativen Karton-Chaos.

 

Tipp Nummer 5: Ummelden nicht vergessen

Ein letzter Tipp, der aber ganz wesentlich ist: Denken Sie beim Umziehen immer an das Ummelden von Telefon und Internet – das auch oft viele Wochen im Voraus bereits beantragt werden muss. Damit auch die Post nach dem Umzug direkt an die neue Adresse geht, sollten sämtliche Freunde, Bekannte, aber auch Versicherungen oder Vertragspartner über die Adressänderung informiert werden. Der Abschluss eines Nachsendeauftrags bei der Post hilft dabei, dass kein Brief ins Leere läuft. Nach dem Umzug stehen dann weitere Formalitäten an, wie das Anmelden beim Meldeamt oder das Ummelden des Fahrzeugs.

 

Mit diesen Tipps hoffen wir, dass Ihr Umzug in die neuen eigenen vier Wände möglichst stressfrei über die Bühne geht. Den künftigen Bewohnern von Marillenanger wünschen wir dafür das nötige Organisationsgeschick, viele helfende Hände und natürlich ganz viel Freude in ihrem neuen Zuhause!